Sonntag, 17. April 2011

Maximalist

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Ein Konzert der Extraklasse gab gestern Baths in Frankfurt.
Nach einer kleinen Irrfahrt über den Flughafen, vorbei an der Messe, ein paar Nutten und mehr fanden wir endlich die richtige Location.
"Das Bett" ist ein netter kleinerer Club/Konzertraum, sehr gemütlich, etwas fabrikähnlich, viele Lichter, günstiger Apfelwein mit exzessiv blühendem, rosa buschigem Baum (meine floristischen Kenntnisse verlassen mich an dieser Stelle) im Vorgarten.
Publikumtechnisch wirkte es zunächst etwas mau, doch nach und nach füllte sich der Saal, ließ aber trotzdem noch genug Platz zum ausgelassenen Tanzen. So fanden wir uns in einer netten Crowd aus wahren Liebhabern, die alle auf ihre Kosten kommen sollten:
Der Berliner Petula eröffnete das Ganze, solo mit Gitarre und Loopstation, mal leise, mal wütend, mal dancy und zum Ende immer popiger werdend. Sehr schöner Beginn, gemacht von einem wahnsinnig sympathischen Menschen, der seine Musik bisher in Form von Kassetten verewigte und unters Volk brachte.
Dann folgte unser lieblings Californier Baths: Trotz seines Geburstages stellte sich der etwas nerdig wirkende, aber extrem begeisterte und fröhliche Herr für uns auf die Bühne und legte so richtig los. Alte und neue Sachen, grandiose Beats, eine wahnsinnige Energie.
Auf seinen späteren Verkauf von Stickern mit halbnackten, durchtrainierten Burschen nachgefragt erfuhren wir noch, dass er, selbst schwul, sich damit für die legale homosexuellen Ehe in Californien einsetzt. Sehr gute Sache, wunderschönes Konzert, vielen Dank!



Freitag, 15. April 2011

first impressions of spring

pt. I

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pt. II

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Mittwoch, 13. April 2011

kaffee & kuchen

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Mürbeteig:

100g Mehl
50g Zucker
1 Prise Salz
1 Eigelb
50g Butter

Mehl auf eine Fläche sieben, Mulde bilden, Zucker,Salz und Ei hineingeben, Butter auf dem Rand flockig verteilen, alles gut verkneten und 30min. kalt stellen.

Ofen auf 200° (Umluft 180°) vorheizten, Teig ausrollen und in Springform (20cm Durchmesser) legen. Kleinen Rand formen. Für 20min backen.

Heidelbeercréme:

100g Marzipanmasse
150g Schmand
1/2 Päckchen Puddingpulver
1 Ei
Heidelbeeren nach Belieben

Marzipan fein reiben (nicht in Stücke reißen) mit Schmand, Ei und Puddingpulver verrühren.
Auf dem fertig gebackenen Teig verteilen, darauf Heidelbeeren und wer mag, gemahlene Mandeln streuen
Das ganze nochmal für 20-25min in den Ofen et voilà!

via "GU Kleine Kuchen"

Montag, 11. April 2011

Der gute alte Blumentopf

Lovely America schickt uns mal wieder freundliche Grüße in Form von Schmuck, Kleidung und anderem Krims Krams (qualitativ hochwertige Zahnbürsten, gute Seife und was im Haushalt sonst noch so wichtig ist).
All das ist im Onlineshop "Oldgold Boutique" käuflich zu erwerben, ohne uns finanziell gänzlich zu ruinieren. Wer also auf der Suche nach etwas ausgefallenerem sowie liebevoll gestaltetem Schmuck ist, dürfte hier fündig werden. Thank you so much!

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Samstag, 2. April 2011

Letzten Mittwoch ging es nach viel zu langer Zeit endlich wieder nach Berlin:
Der Grund: (muss es überhaupt konkrete Gründe geben, um nach Berlin zu fahren?)
Auswahltag der AMD Berlin. Lief meiner Meinung nach recht gut, Ergebnis gibts in ein paar Tagen, fragt sich nun noch, ob wir sehr gute Freunde werden dürfen/können/wollen.
Im Anschluss gings dann direkt ins Muschi Kreuzberg Lager & Produktionshaus, um nach dem heißbegehrten "Sucht & Ordnung"s Beutel zu fragen...leider ist das gute Stück noch nicht verfügbar, da die Massen jedoch mehr und mehr danach dürsten, dürfte ich mich schon sehr bald über einen Zuwachs meiner kleinen Beutelcollection freuen können.
Schnell was schönes essen und ab zu Weekday, die ihre neue Collaboration mit Bless feierten.
Free Drinks und gute Musik sorgten für einen bis unter die Decke gefüllten Laden, ein Sehen und Gesehen werden bzw. der Kampf um den letzten Vodka ließen die Collection leider etwas in Vergessenheit geraten. Die Fortbewegung wurde mit der Zeit immer unmöglicher und wir verließen das Ganze schon nach kurzer Zeit wieder und setzten uns für ein gutes Bier in wesentlich gemütlicherer Atmosphäre nach Kreuzberg ab.
Freitag wurde dann noch ein bisschen eingekauft, die wunderschönen neuen Teile bei COS begutachtet und für unnötig viel Geld eine Handvoll Macarons mitgenommen.
Tja und nun bin ich auch schon wieder zurück in der wunderbar frühlingshaften aber eben verschlafenen Provinz, in dieser Straße werden gerade gefühlte 7 Kindergeburtstage celebriert und ich freue mich unendlich meinen Standort bald nach Berlin zu verlegen. Und dann so richtig.

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Freitag, 25. März 2011

Modenschau Willy Brandt Schule

Gestern wurde es Zeit, nach Gießen zu fahren um all die Werke zu begutachten, die die Schüler der Modeschule Gießen in den letzten Monaten geschaffen hatten.
Im Rahmen der alljährlichen Modenschau, gestern unter dem Motto "Mach dir ein Bild", bekommt so jeder Schüler des modischen Bereichs die Möglichkeit, seine Arbeiten zu präsentieren und, diese am Leib tragend, selbst den Laufsteg rauf und runter zu laufen.
Dabei entwirft jeder Jahrgang nach einem eigenen Thema, was das Ganze eine ziemlich vielseitigen und erfrischenden Show werden ließ.
Natürlich handelt es sich hier "nur" um eine Schule, das Gezeigte war demnach mehr konventionell denn experimentell, trotz vieler opulenter Kleider.
Aber gerade das macht die Sache um so sympathischer: Hier präsentierten keine Wunderkinder, Menschen, die sich schon knapp ihr ganzes Leben mit Mode auseinander gesetzt haben und nach Paris zogen, um Karriere zu machen. Hier präsentieren ganz normale Schüler, auf dem Weg zu ihrem Fachabi. Gestern zeigten sie einige handwerkliche Wunderwerke, in denen viel Herzblut und noch mehr Geduld steckt.
Und wäre der Saal nicht derart überfüllt gewesen, hätte auch das mit dem Photographieren um einiges besser geklappt. Stattdessen sah ich mich mit aggressiven Rentnern konfrontiert, denen ich ihr "Sichtfeld" nahm. Mit 1,80m ist Aufstehen eben keine ganz unauffällige Nummer.

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Dienstag, 22. März 2011

"Ich hasse neue Kleidung, insbesondere neue Schuhe"

Abi vorbei, Blog stirbt ab.
Ganz so stimmt das nicht, aber in der letzten Woche musste ich mich wohl oder übel etwas rar machen...so vieles musste aufgeholt werden: 11 Stunden non-stop Television, um mal so zu sehen, was man außerhalb der aktuellen Katastrophen verpasst hat (und das ist nicht viel), im Kleidchen durch die Sonne hüpfen, sich maßlos betrinken und gnadenlos abstürzen, viel schlafen, sich seinem neuen Dasein als Arbeitslose hingeben und nach viel zu langer Zeit, Magazine, Zeitungen und Blogs von vorne bis hinten durchlesen.
Letzteres hat mich zum Teil in die vollkommene Überforderung gestürzt: neue oder mir noch unbekannte Labels wachsen en masse aus dem Boden, neue Collectionen mit dem Anspruch, ach so exklusiv zu sein, tatsächlich könnte man die meisten wild unter diversen Designern und vergangen Jahren verteilen, und würde doch nicht von dem Gefühl heimgesucht werden, dass hier irgendwas nicht stimmt. Kurz: All the same and everything has already been existed.
Ersticken könnte ich unter dieser Masse an Dingen, Vorstellungen, Personen und Zitaten.
Kann es zu viel Inspiration geben? Und traurigerweise welche dieser Art, die nur von kurzer Dauer ist? Wo bleibt das, was sich tief in die Köpfe der Leser und Betrachter eingräbt, sie nie wieder loslässt, ihnen neue Perspektiven aufzeigt? Der Wiedererkennungswert?
Da fiel mir das Quality Magazine letzte Woche gerade recht in die Hände:
Ein phantastischer Mix aus Kunst und Mode, kurz Kultur, auf einer in Realtion zu anderen Zeitschriften recht subtilen Basis, die dennoch nicht langweilt (für diejenigen, die fürchten auf fettes Entertainment verzichten zu müssen), mit vielen hinreißenden Interviews und Reportagen über die kleinen Dinge des Lebens. So zum Beispiel über ein Plumassier in Frankreich, spannend für all jene, die schon immer wissen wollten welches Kunsthandwerk hinter den gigantischen Federdrapierungen letztgesehener Kleidungsstücke steckt.
Highlight des ganzen war für mich ein Interview mit Dries van Noten (muss ja so sein, jetzt, da Antwerpen zum "new-hot-thing" avanciert, um London, Paris & co. mal etwas entgegenzusetzen).
Darin plaudert der Gute über Nachhaltigkeit, Verantwortung, die Essenz der Dinge, alte bzw. neue Werte, seinen Garten, den Zufall als Basis kreativen Schaffens, wieso Werbung schlecht ist und vieles andere.
Schön, wie sehr Designer eine solch tiefe und gut durchdachte Basis gefunden haben können.
Fiel mir zuletzt in der Dokumentation über Karl Lagerfeld auf, der erkannte:
"Jeder Mensch ist nur durchschnittlich" und dass er ohne die Menschen um ihn herum absolut nichts sei.

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Mittwoch, 9. März 2011

Hüa

Tiere,Tiere,Tiere
Knapp 42 Stunden sind es jetzt noch bis zu meiner heißersehnten Bioabi Prüfung (hatte ich ja schon an der ein oder anderen Stelle eingeworfen)
In Hessen läuft der ganze Spaß leider so, dass man seine Prüfungsfächer nur bedingt frei auswählen kann und somit zu Entscheidungen (siehe Bio) gezwungen wird, auf die man sich unter normalen Umständen nie eingelassen hätte. Danke dafür. Nichtsdestotrotz habe ich mich als toleranter, begeisterungsfähiger Mensch natürlich weitestgehenst allumfassend in die Materie gearbeitet, um mich Freitag Mittag aus dieser endlich wieder rausarbeiten zu können. Man soll schließlich aufhören wenns am schönsten ist.

Wieso das ganze hier und jetzt?
TIERSCHUHE:
Denn passend zu meinem Leid sprang mir gerade dieses Labelwatch ins Blickfeld
Witzig, was sich die japanische Designerin Masaya Kushino da so einfallen lässt:

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Dienstag, 1. März 2011

arte fashion week

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Sehr empfehlens- und natürlich sehenswert ist die im Laufe dieser Woche ausgestrahlte "arte Fashion Week".
Von Montag bis Sonntag, immer während der Abendstunden, werden im Rahmen dieses telekommunikativen Modegrußes verschiedene Designer portraitiert, Stilikonen gehuldigt, und weitere kleinere und größere Filmchen gezeigt, die ihren Beitrag in der Welt der Mode leisteten.
Für mich eine sehr willkommene Abwechslung jenseits des Wahnsinns der Zerissenheit zwischen Umbruch/Neuanfang und den verhassten Abi-Pflichten.
Ein Einblick in die Zusammenarbeit wirklich netter Teams (wer hätte gedacht dass es bei Fendi so unglaublich locker und familiär zuginge? Ich jedenfalls nicht) und ihr kreatives Schaffen abseits kleinbürgerlicher Konventionen in der großen weiten Welt macht nämlich eindeutig noch mehr Lust auf ersteres und lässt letzteres entsprechend weiter in den Hintergrund treten.
Wie dem auch sei...auch denjenigen die nicht unter ähnlicher Zerissenheit leiden seien diese sowohl informativen als auch extrem fröhlichen Dokumentarabende ans Herz gelegt. Läuft doch außerdem sowieso nichts Besseres.


Samstag, 26. Februar 2011

berlin & housing pt. II

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